Was ist M2 Supply?
Erfahren Sie, wie M2 Supply die US-Dollar-Liquidität und Risikoanlagen beeinflusst — mit historischen Beispielen, Datenschwellen und praktischen Interpretationsschritten.
Was ist M2 Supply?
Geldmenge M2 wird in unserem Rahmen verfolgt, weil es eine eigene Dimension der US-Dollar-Liquidität erfasst. Der DLI-Hauptwert entsteht aus dem Nettoliquiditätsfluss — Fed-Bilanz minus TGA minus ON RRP — plus einer Übersteuerung bei akutem Refinanzierungsstress (SOFR-IORB, SRF). Politik- und Refinanzierungsgrößen treiben diesen Hauptwert direkt; Kredit- und Marktrisikogrößen erscheinen daneben als Kontextpanels auf der Liquiditätskarte.
Der Indikator verwendet die Richtung „lower_worse“, das heißt: fallende Werte signalisieren straffere Liquiditätsbedingungen. Diese Zuordnung beruht auf dem historischen Zusammenhang zwischen der Bewegung des Indikators und der anschließenden Entwicklung von Risikoanlagen.
WM2NS — US-Geldmenge M2 (wöchentlich, nicht saisonbereinigt). Breites Maß der Geldmenge einschließlich Bargeld, Sichteinlagen und Quasigeld.
Warum M2 Supply für Risikoanlagen zählt
Veränderungen von M2 Supply wirken über direkte und indirekte Kanäle auf das Liquiditätsumfeld. Direkt beeinflussen sie Kosten oder Verfügbarkeit der Refinanzierung. Indirekt verschieben sie die Markterwartungen an die künftige Politik oder an die Kreditbedingungen.
Für Bitcoin und Aktien ist die Wirkung am deutlichsten, wenn M2 Supply extreme z-Werte erreicht (über +1,5 oder unter −1,5). Auf diesen Niveaus verstärkt sich die historische Korrelation mit den Renditen von Risikoanlagen erheblich. Moderate Bewegungen innerhalb der normalen Bandbreite haben geringere Aussagekraft.
Gleichen Sie mit Bilanzgröße, Nettoliquidität, Liquiditätspuffer ab, um eine Bestätigung über mehrere Indikatoren zu erhalten. Die stärksten Signale entstehen, wenn mehrere verwandte Indikatoren in dieselbe Richtung laufen.
Wie man die täglichen Aktualisierungen liest
Gehen Sie auf der Indikator-Detailseite in drei Schritten vor:
Schritt 1: Prüfen Sie das Perzentil (5 Jahre), um den Wert historisch einzuordnen. Über dem 75. Perzentil ist bemerkenswert, über dem 90. extrem. Schritt 2: Sehen Sie sich die Trendrichtung über 7 und 30 Tage an — der Trend zählt mehr als jeder Einzelwert. Schritt 3: Prüfen Sie die Score-Karte auf der Startseite, ob dieser Indikator dort als Haupttreiber geführt wird und in welche Richtung.
Achten Sie auf Score-Übergänge: Wenn M2 Supply von einem straffenden zu einem lockernden Beitrag wechselt (oder umgekehrt), fällt das häufig mit breiteren Score-Verschiebungen zusammen, aus denen sich handelbare Signale ergeben.
Häufige Fehler und ein besserer Ablauf
Fehler: einen einzelnen Indikator zu übergewichten. M2 Supply ist nur eine Komponente innerhalb seiner Subindex-Ebene. Widersprechen andere Indikatoren derselben Ebene, dämpft der Ebenen-Teilwert den Beitrag von M2 Supply, bevor er den zusammengesetzten DLI erreicht.
Besserer Ablauf: Beginnen Sie mit dem Score auf der Startseite. Prüfen Sie dann die wichtigsten Treiber. Erst danach gehen Sie in M2 Supply hinein — und nur, wenn er als bedeutsam markiert ist. Dieses Vorgehen von oben nach unten verhindert den Tunnelblick auf einen einzelnen Indikator. Kombinieren Sie es mit Bilanzgröße, Nettoliquidität, Liquiditätspuffer für die vollständigste Einschätzung.
Live-Daten ansehen
Check the latest value, historical chart, and score contribution for M2-Bestand on the indicator detail page:
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