Definition
Ein normalisiertes Maß dafür, wie weit ein aktueller Wert von seiner rollierenden Basislinie entfernt ist. Wird als Darstellungsformat auf Indikatorseiten genutzt; der DLI-Hauptwert selbst entsteht aus dem Nettoliquiditätsfluss plus einer Refinanzierungsstress-Übersteuerung, nicht aus z-Werten.
z-Werte erscheinen auf den Detailseiten einzelner Indikatoren als vertraute Größeneinordnung. Je Indikator gilt z = (Wert − Median) / (1,4826 × MAD) über eine rollierende 10-Jahres-Basislinie, winsorisiert auf [−4, +4]. HINWEIS: Der DLI-Hauptwert entsteht nicht aus diesen z-Werten — ihn treiben der Nettoliquiditätsfluss (Fed-Bilanz − TGA − ON RRP) plus eine Refinanzierungsstress-Übersteuerung (SOFR-IORB, SRF). Die z-Anzeige auf Indikatorseiten ist eine Bedienhilfe, um zu beurteilen, wie gestreckt eine einzelne Reihe ist, kein DLI-Eingang. Ein z über ±1,0 ist bemerkenswert, über ±2,0 extrem.