Definition
Ein geldpolitisches Instrument, bei dem die Zentralbank Finanzanlagen kauft, um Reserven zuzuführen und die langfristigen Zinsen zu senken.
Beim QE schafft die Fed neue Bankreserven, um am offenen Markt Staatsanleihen und hypothekenbesicherte Wertpapiere zu kaufen. Das erhöht die Geldmenge, senkt die Renditen und treibt Anleger in riskantere Anlagen (der „Portfolio-Balance-Effekt“). Große QE-Programme: QE1 (2008-2010), QE2 (2010-2011), QE3 (2012-2014) und das COVID-QE (2020-2022, das größte mit ca. 4,6 Bio. $).